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Seriöse VPN – so findest Du den richtigen Anbieter

Ist man heutzutage im Internet unterwegs, hat man oft das Gefühl, dauernd überwacht zu werden. Nicht nur die üblichen Datenkraken sind hinter unseren Daten her, sondern auch Regierungen und Behörden werden immer neugieriger. Hinzu kommen lästiges Geoblocking, Zensur auf Reisen und so weiter. Deswegen gehört ein vertrauenswürdiges VPN auf jeden Fall in unseren digitalen Werkzeugkasten. Der VPN-Markt ist groß und auch hier wird Schindluder getrieben. Seriöse VPN-Anbieter gibt es dennoch und ich stelle Dir hier einige vor.

Du suchst seriöse VPN? NordVPN gehört zu den besten Anbietern

Seriöse VPN sind im Normalfall so von sich überzeugt, dass sie Dir eine Geld-Zurück-Garantie anbieten. Damit kannst Du die Anbieter risikofrei testen. Erfüllt der Service Deine Anfoderungen nicht, kontaktierst Du den Support und verlangst Dein Geld wieder. NordVPN hat eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie und CyberGhost bietet beim langfristigen Abonnement sogar 45 Tage an.

So findest Du seriöse VPN-Anbieter

Jeder Mensch hat andere Ansprüche und deswegen eignen sich unterschiedliche Services für unterschiedliche Typen. Allerdings gibt es ein paar Kriterien, die seriöse VPN auf jeden Fall haben sollten. Hier ein kurzer Überblick:

Geld-Zurück-Garantie

Die Rückerstattung habe ich bereits angesprochen. Ist ein Service von sich überzeugt, darfst Du ihn auch risikofrei testen. Die meisten Anbieter geben Dir Dein Geld bis zu 30 Tage zurück. Bei CyberGhost sind es sogar großzügige 45 Tage. Während dieser Zeit darfst Du das VPN ohne Einschränkungen nutzen und ausgiebig testen. Während dieser Zeit stehen Dir bei NordVPN, CyberGhost und Surfshark alle Funktionen zur Verfügung.

Unterstützt gängige Geräte und Betriebssysteme

Die besten Anbieter auf dem Markt sind benutzerfreundlich und stellen Apps sowie Clients für die populärsten Betriebssysteme zur Verfügung. Alle hier genannten seriösen VPN-Anbieter haben Apps für Android, Windows, macOS, iOS und sogar Linux. Da Android unterstützt wird, funktionieren die VPNs natürlich auch auf Geräten wie Fire TV und so weiter. Zudem darfst Du die Services auf einem Router betreiben und damit kannst Du unbegrenzt viele Geräte in Deinem Heim-Netzwerk mit dem VPN verbinden, selbst wenn es keine native Unterstützung gibt. Die heri genannten VPNs bieten auch Erweiterungen für Browser wie Chrome und Firefox an.

Schutz vor Daten-Lecks (IP-Adresse / DNS)

Seriöse VPN-Anbieter engagieren sich für den Datenschutz und schützen Deine Privatsphäre so gut es geht. Zudem wahren sie Deine Anonymität im Internet. Ein wichtiger Punkt an dieser Stelle ist, dass es keine Daten-Lecks bei diesen Services gibt. Wird Deine IP-Adresse exponiert, kann eine Website oder ein Service Deinen echten Standort herausfinden. Lesen der ISP oder Behörden Deine DNS-Anfragen mit, wissen sie, welche Websites Du besuchst. Ein VPN macht neugierigen Augen das Leben schwer und verhindert Schnüffelei. Ich habe NordVPN, CyberGhost und Surfshark auf IP-Lecks und DNS-Lecks getestet und konnte keine finden.

Keine-Logs-Richtlinie

Eine Keine-Logs-Richtlinie besagt, dass ein VPN keine Daten speichert, mit denen man Dich identifizieren kann. Fragen die Behörden bezüglich Daten an, kann ein seriöser VPN-Anbieter keine herausgeben, weil es keine gibt. Vorteilhaft ist auch, wenn die Server des Services nur im RAM laufen. Wird ein Server beschlagnahmt und dadurch vom Stromnetz genommen, sind alle Daten auf diesem Server automatisch gelöscht. Auch bei einem Neustart werden alle Daten gelöscht.

Mehrere sichere VPN-Protokolle

Die besten VPN-Provider stellen nicht nur ein VPN-Protokoll zur Verfügung, sondern mehrere. Viele setzen nun per Standard auf das moderne und schnelle WireGuard. Dabei gibt es allerdings Bedenken beim Datenschutz, weil die IP-Adresse auf dem Server hinterlegt ist. Seriöse VPN-Anbieter wie NordVPN (dort heißt das NordLynx) gehen das Problem mit Double NAT an, womit Deine IP-Adresse wiederum anonymisiert wird. Du kannst bei den meisten aber auch auf das bewährte OpenVPN umstellen, das sich wiederum besser für die Tarnung eignet.

Zensur umgehen!

Es ist kein Geheimnis, dass Länder auf der ganzen Welt das Internet mehr oder weniger stark zensieren. Deswegen stellen seriöse VPN-Anbieter Tarn-Mechanismen zur Verfügung, womit Du Internetsperren und Zensur umgehen kannst. Das ist insbesondere vorteilhaft, wenn Du viel auf Reisen bist. Firewalls und DPI (Deep Packet Inspection) können sehen, dass Du ein VPN benutzt. Der Datenverkehr wird dann enstprechend blockiert. Die Great Firewall of China ist berüchtigt für Zensur. Seriöse VPN können mithilfe entsprechender Technologie solche Sperren umgehen. NordVPNs verschleierte Server und Surfsharks Tarn-Server & NoBorders haben sich während meiner Tests bewährt. Ob und wie viel in Deinem Land zensiert wird, findest Du übrigens mit dem kostenlosen Tool OONI (ooni.org) heraus.

Adblocker und Geoblocking umgehen

Toll ist auch, wenn der Provider in seiner App einen Adblocker integriert hat. Die hier vorgestellten Services blockieren dabei nicht nur lästige Werbung, sondern auch Tracker, Malware und sie schützen teilweise sogar vor Phishing. Klar, Du musst immer auf der Hut sein, wenn Du im Internet unterwegs bist, aber Unterstützung von den Apps kann auf keinen Fall schaden. Bist Du auf Reisen, willst Du möglicherweise auch Dein lokales TV schauen. Manche Sendungen sind aber mit sogenanntem Geoblocking behaftet. Diese Regionalsperren sind extrem lästig. Mit einem guten VPN kannst Du sie aber umgehen.

Das passende VPN ist Geschmackssache

Bist Du technisch versiert, kennst Du Deine Ansprüche an einen hochwertigen Service genau. Möglicherweise konfigurierst Du diverse Verbindungen sogar manuell und passt sie genau auf Deine Anforderungen an. Viele Anwenderinnen und Anwender wollen ein Virtual Private Network aber so benutzerfreundlich wie möglich nutzen und sin vielleicht sogar Neulinge auf dem Gebiet. Deswegen wollen Sie ein seriöses VPN, das sie schützt und das einfach zu benutzen ist.

Toll ist natürlich, wenn der entsprechende Anbieter gleich Werbung blockiert und Geoblocking umgehen kann. Das spart nicht nur Bandbreite, sondern bietet zusätzlichen Schutz vor Datenkraken, neugierigen Augen und so weiter.

Kleinere Firmen wollen sich vielleicht NordVPNs Meshnet genauer ansehen. Das ist eine ziemlich einzigartige Funktion, womit Du mit wenigen Klicks ein vLAN etablieren kannst. Deine Geräte können an unterschiedlichen Standorten stehen. Solange sie aber mit dem Internet und mit Meshnet verbunden sind, kannst Du damit kommunizieren, als wären sie im gleichen LAN. Das ist wirklich praktisch, wenn Du viel unterwegs bist oder Mitarbeiter an verschiedenen Standorten sind.

CyberGhost ist für Leute interessant, die eine Vorliebe für Streaming haben. Es gibt spezielle Streaming-Server, die mit den Services gekennzeichnet sind, mit denen sie optimal funktionieren. Die 45-tägige Geld-Zurück-Garantie ist klasse, weil Du damit wirklich ausgiebig testen kannst. Allerdings muss man sagen, dass CyberGhost starke VPN-Blockaden nicht umgehen kann. Suchst Du ein VPN, um Zensur und VPN-Sperren zu umgehen, bist Du mit den beiden anderen hier genannten besser aufgehoben.

Surfshark hat ebenfalls eine interessante Eigenschaft – es gibt keine Limits bei den simultanen Verbindungen. Hast Du viele Geräte oder viele Familienmitglieder, ist dieser Service klasse. Du kannst wirklich so viele Geräte verbinden, wie Du möchtest. Stellst Du bei Surfshark das VPN-Protokoll auf OpenVPN (TCP oder UDP) ein, wird Dein Internet-Traffic automatisch getarnt und sieht wie normaler Datenverkehr aus. Zusammen mit dem dem NoBorders-Modus des Anbieters kannst Du die meisten VPN-Blockaden umgehen – ich habe das mehrfach getestet, auch in der Türkei und in Ägypten.

FAQ

Noch Fragen? Hier ein paar Antworten.

1. Welche seriösen VPNs kannst Du empfehlen?

Es gibt viele gute Anbieter auf dem Markt, aber auch dubiose Services. Ausgiebig getestet habe ich NordVPN, CyberGhost und Surfshark. Das sind universelle Anbieter mit vielen nützlichen Funktionen, die die Anforderungen der meisten User erfüllen sollten. Du kannst die Services testen und dabei gibt es kein Risiko, da alle eine Geld-Zurück-Garantie von mindestens 30 Tagen anbieten. Bist Du nicht zufrieden, bittest Du einfach um eine Rückerstattung und hast binnen weniger Tage Dein Geld wieder.

2. Kostenlose seriöse VPN – gibt es das?

Das ist eine berechtigte Frage. Es gibt viele vermeintlich kostenlos VPNs auf dem Markt, bei denen Du aber häufig unbemerkt mit Deinen Daten bezahlst. Seriöse kostenlose VPNs sind häufig abgespeckte Versionen von vertrauenswürdigen Anbietern. Allerdings haben sie alle Einschränkungen. Möglicherweise gibt es ein Limit beim Datenvolumen, die Geschwindigkeiten sind limitiert und so weiter. Renommierte VPN-Anbieter sind nicht mehr teuer und die paar Euro oder Dollar sollte Dir Dein Datenschutz und Deine Anonymität im Internet wert sein.

 

Von: Michael Miller
Michael ist der CEO von VPNOnline.com, einem der am schnellsten wachsenden Medienunternehmen im Bereich der Cybersicherheit. VPNOnline wurde 2019 gegründet, nachdem Michael sich mit vielen Fortune-500-Unternehmen beraten hatte und feststellte, dass viele ihrer Mitarbeiter keine Ahnung von Cybersicherheit hatten.