Ratgeber · 7 Min. Lesezeit

VPN Schweiz 2026: SRF Play auf Reisen sicher nutzen

Vier VPNs mit Schweizer Standorten – für Privatsphäre und den Zugriff auf eigene TV-Angebote auf Reisen, ohne falsche Streaming-Versprechen.

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VPN Schweiz 2026: SRF Play auf Reisen sicher nutzen

Ein VPN mit Schweizer Standort ist sinnvoll, wenn Du auf Reisen Deine Verbindung schützen oder auf ein eigenes Schweizer Online-Angebot zugreifen möchtest. Unsere erste Wahl ist NordVPN: Der Dienst führt das feste Anbieter-Roster mit 9,7/10 an, bietet einen auswählbaren Standort in Zürich und deckt 10 Geräte gleichzeitig ab.

Für SRF Play gilt trotzdem eine wichtige Grenze. SRF sperrt einzelne Sendungen und Livestreams außerhalb der Schweiz aus rechtlichen Gründen. Eine Schweizer IP-Adresse kann den sichtbaren Standort ändern, schafft aber weder Senderechte noch eine Zugriffsgarantie. SRF weist sogar darauf hin, dass erkannte VPN-Verbindungen innerhalb der Schweiz Probleme verursachen können.

Die 4 besten VPNs für die Schweiz im Vergleich

AnbieterBewertungÖffentlich genannte Schweizer AuswahlGeräteEinführung und Verlängerung – geprüft am 19. Juli 2026Ehrlicher Nachteil
NordVPN9,7/10Zürich; keine aktuelle CH-Serverstückzahl veröffentlicht10Basic: 94,23 US$ für 27 Monate; danach 139,08 US$/JahrHoher Preissprung nach der Erstlaufzeit
ExpressVPN9,5/10Schweiz und Zürich werden als Standort geführt; keine CH-Stückzahl veröffentlicht10 im Basic-TarifBasic: 69,72 US$ für 28 Monate; danach 99,95 US$/JahrTeurer als die übrigen Kandidaten
Surfshark9,3/10Zürich; keine CH-Stückzahl veröffentlichtunbegrenztStarter: 53,73 US$ für 27 Monate; danach 79 US$/JahrGehört zur selben Unternehmensgruppe wie NordVPN
CyberGhost9,0/10Zürich und Hünenberg; keine CH-Stückzahl veröffentlicht741,34 US$ für 26 Monate; danach 56,94 US$/JahrKleinstes Gerätelimit im Vergleich

Die Angebotsseiten lieferten diese Langzeittarife in US-Dollar; sie werden im Voraus bezahlt. Im deutschen oder Schweizer Warenkorb können Euro- beziehungsweise Frankenbetrag, Mehrwertsteuer, Aktion und Laufzeit abweichen. Maßgeblich sind deshalb immer Gesamtpreis, nächstes Abrechnungsdatum und Verlängerungsbetrag direkt vor dem Kauf.

Die Anbieter veröffentlichen 2026 zwar Schweizer Standorte, aber keine belastbare, einheitlich gepflegte Stückzahl der Server im Land. Eine erfundene Zahl wäre für Deine Auswahl ohnehin wenig hilfreich: Wichtiger sind ein auswählbarer Schweizer Standort, geringe Auslastung und eine stabile Verbindung an Deinem tatsächlichen Aufenthaltsort.

1. NordVPN: das beste Gesamtpaket

NordVPN führt unser Roster mit 9,7/10. Die offiziellen Standortseiten nennen die Schweiz und Zürich, ein Konto erlaubt 10 gleichzeitige Verbindungen. Damit kannst Du Laptop, Smartphone und Tablet absichern, ohne ständig Geräte abzumelden.

Der klare Haken ist der Preis nach der ersten Laufzeit: Auf 94,23 US$ für 27 Monate folgen aktuell 139,08 US$ pro Jahr. Außerdem gehören NordVPN und Surfshark seit ihrer Fusion zur selben Unternehmensgruppe, auch wenn beide laut Unternehmen mit getrennten Infrastrukturen und Produktplänen arbeiten. Technik, Datenschutz und weitere Grenzen ordnet der vollständige NordVPN-Test ein.

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2. ExpressVPN: einfach, aber vergleichsweise teuer

ExpressVPN nennt einen Schweizer Standort und führt Zürich auf einer eigenen Standortseite. Der aktuelle Basic-Tarif erlaubt 10 gleichzeitige Verbindungen. Das reicht für Einzelpersonen und kleinere Haushalte, ohne dass Du für jedes Reisegerät ein separates Abo brauchst.

Die unkomplizierte Auswahl wird teuer erkauft. Das geprüfte Angebot kostet 69,72 US$ für 28 Monate und verlängert sich danach für 99,95 US$ pro Jahr. ExpressVPN gehört zudem zu Kape Technologies, demselben Konzern wie CyberGhost und Private Internet Access. Mehr zur Einordnung steht im ExpressVPN-Test.

3. Surfshark: die Wahl für viele Geräte

Surfshark nennt Zürich als Schweizer Standort und erlaubt unbegrenzt viele gleichzeitige Geräteverbindungen. Das ist der praktische Vorteil für Familien, Grenzgänger oder Haushalte mit mehreren Smartphones und Laptops. Das gesamte Netz umfasst laut Anbieter mehr als 4.500 Server in 100 Ländern; eine separate Schweiz-Stückzahl wird nicht ausgewiesen.

Beim Preis folgt auf 53,73 US$ für die ersten 27 Monate eine jährliche Verlängerung von derzeit 79 US$. Der Nachteil neben diesem Sprung ist die gemeinsame Unternehmensgruppe mit NordVPN. Wenn Dir Anbieterstreuung wichtig ist, sind ExpressVPN oder CyberGhost zwar andere Produkte, beide gehören jedoch wiederum zu Kape. Details findest Du im Surfshark-Test.

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4. CyberGhost: zwei genannte Schweizer Städte

CyberGhost nennt Zürich und Hünenberg auf seinen Schweizer Standortseiten. Zusätzlich bewirbt der Anbieter ein für SRF optimiertes Streaming-Profil. Das ist eine Anbieterangabe, keine Zusage: SRF kann bekannte VPN-Adressen erkennen oder Inhalte unabhängig davon wegen fehlender Auslandsrechte sperren.

Bis zu 7 Geräte lassen sich gleichzeitig verbinden. Der Langzeittarif kostet 41,34 US$ für 26 Monate; danach kostet die jährliche Verlängerung 56,94 US$. CyberGhost gehört wie ExpressVPN zu Kape; außerdem ist das Gerätelimit das niedrigste in diesem Vergleich. Der CyberGhost-Test erklärt die übrigen Funktionen.

Eine Schweizer IP für eigene TV-Angebote nutzen

Illustration eines Fernsehers mit Standort-Pin für eine Schweizer IP-Adresse

Der saubere Anwendungsfall ist der Zugriff auf ein Angebot, das Du zu Hause bereits rechtmäßig nutzt. Das kann SRF Play für Schweizer Reisende oder ein eigenes kostenpflichtiges TV-Abo sein. Ein VPN ersetzt keine Anmeldung, keine Zahlung und keine Lizenz.

  1. Prüfe vor der Reise, ob Dein Dienst eine offizielle Reise- oder Portabilitätsfunktion anbietet.
  2. Installiere die VPN-App auf Deinem eigenen Gerät und melde Dich bei Deinem bestehenden Konto an.
  3. Wähle in der App einen Schweizer Standort und öffne anschließend den Dienst.
  4. Wird der Stream abgelehnt, deaktiviere das VPN und nutze die offizielle Reiseoption oder den Support des Anbieters.

Die EU-Portabilitätsregeln helfen bei bezahlten Online-Inhalten, wenn ein Abonnent aus einem EU-Land vorübergehend in ein anderes EU-Land reist. Für einen kostenlosen Schweizer Rundfunkdienst entsteht daraus nicht automatisch derselbe Anspruch. Einen breiteren Vergleich findest Du bei den besten VPNs für Deutschland; TV-Geräte und Dienstgrenzen behandelt unser Ratgeber zum besten VPN für Streaming.

SRF Play und Serafe sind nicht dasselbe

Die Schweizer Haushaltsabgabe beträgt 2026 für Privathaushalte 335 CHF. Serafe erhebt diese geräteunabhängige Abgabe grundsätzlich von Haushalten in der Schweiz. Sie ist aber kein persönliches SRF-Play-Abo, kein Login und keine Garantie, jeden Inhalt im Ausland streamen zu können.

Entscheidend bleiben die Online-Rechte der einzelnen Sendung. Einige SRF-Inhalte sind außerhalb der Schweiz verfügbar, andere tragen einen Geoblock. Gerade bei Sport ändern sich Rechte und Sendepläne; prüfe deshalb die aktuelle SRF-Programmseite. Für ein konkretes Beispiel trennt unser Guide zum Formel-1-Live-Stream Senderechte von allgemeinen VPN-Hinweisen.

Schweizer Privatkopie: liberaler, aber kein Freibrief

Illustration einer Waage der Gerechtigkeit für die Rechtslage der Privatkopie

Das Schweizer Institut für Geistiges Eigentum erklärt, dass das Herunterladen veröffentlichter Werke zum Privatgebrauch erlaubt sein kann. Das unerlaubte Anbieten oder Hochladen bleibt davon getrennt und kann Rechte verletzen. Ein VPN macht eine unzulässige Verbreitung nicht legal.

Das ist besonders bei BitTorrent wichtig, weil ein Client typischerweise zugleich Daten an andere Teilnehmer verteilt. Für Nutzer in Deutschland gelten zusätzlich die dortigen Abmahnrisiken. Unser deutschsprachiger Ratgeber zu VPN und Torrenting behandelt diese Rechtslage ausführlicher; dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Unsere Wahl

Unsere Wahl

NordVPN ist für die meisten Leser die beste Wahl: 9,7/10, ein klar auswählbarer Standort in Zürich und 10 gleichzeitige Verbindungen. Surfshark passt besser zu Haushalten mit sehr vielen Geräten. ExpressVPN ist einfach, aber teurer; CyberGhost nennt mit Zürich und Hünenberg zwei Schweizer Städte, begrenzt das Konto jedoch auf 7 Geräte. Kaufe keinen Dienst nur wegen SRF Play und prüfe immer den Verlängerungspreis.

FAQ

Welches VPN ist 2026 am besten für die Schweiz?

NordVPN ist mit 9,7/10 unsere erste Wahl. Der Anbieter führt Zürich als Standort und erlaubt 10 gleichzeitige Verbindungen. Surfshark ist die bessere Alternative, wenn Du unbegrenzt viele Geräte abdecken möchtest.

Funktioniert ein VPN immer mit SRF Play?

Nein. SRF sperrt Inhalte wegen regional begrenzter Rechte und kann VPN-Adressen erkennen. Eine Schweizer IP-Adresse ist deshalb keine Zugriffsgarantie; nutze nur eigene Angebote und beachte die Bedingungen des Dienstes.

Gibt mir die Serafe-Abgabe ein Zugriffsrecht im Ausland?

Nein. Die Haushaltsabgabe finanziert Radio und Fernsehen in der Schweiz, ist aber kein persönliches Streaming-Abo. Geoblocks richten sich nach den Rechten der jeweiligen Sendung, nicht nach einer Serafe-Rechnung.

Wie viele Schweizer Server haben die vier Anbieter?

Die öffentlichen Standortseiten nennen Zürich bei NordVPN und Surfshark, die Schweiz beziehungsweise Zürich bei ExpressVPN sowie Zürich und Hünenberg bei CyberGhost. Eine aktuelle, belastbare Stückzahl für die Schweiz veröffentlichte keiner der vier Anbieter. Deshalb nennen wir keine scheinpräzisen Zahlen.

Erlaubt das Schweizer Recht jedes Torrenting?

Nein. Die Privatkopie ist in der Schweiz weiter gefasst als in Deutschland, doch das unerlaubte Anbieten oder Hochladen bleibt rechtlich relevant. Da BitTorrent normalerweise zugleich verteilt, ist die Privatkopie kein pauschaler Freibrief.

Michael Miller Michael ist Gründer und CEO von VPNOnline.com und schreibt seit über einem Jahrzehnt über VPNs, Datenschutz und Streaming.